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FREUDEFINDER- DANKE für deine kostbaren Worte in dieser schweren Zeit….
17 Donnerstag Mai 2012
Veröffentlicht in DUNKELROT AKTUELL
17 Donnerstag Mai 2012
Veröffentlicht in DUNKELROT AKTUELL
05 Sonntag Feb 2012
Veröffentlicht in Befindlichkeiten, das macht glücklich, WEGWEISER
Schlagwörter
BEAUTIFUL, Beziehung, Gedanken, Glück, Gott, Hoffnung, Ich und Du, Inspiration, liebe, Mut, Nelson Mandela, Pädagogik, Selbstfindung, Trauer, Zweifel
ANSPRACHE
Unsere tiefste Angst ist nicht,
dass wir unzureichend sind.
Unsere tiefste Angst ist,
dass wir über die Maßen machtvoll sind.
Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit,
das uns am meisten ängstigt.
Wir fragen uns: Wer bin ich,
brillant zu sein, großartig,
talentiert und sagenhaft?”
Aber tatsächlich, wer bist Du,
es NICHT zu sein?
Du bist ein Kind Gottes.
Dein Kochen auf kleiner Flamme
dient der Welt nicht.
Es liegt nichts Erleuchtetes darin,
sich kleiner zu machen,
damit andere Menschen sich in Deiner Nähe
nicht unsicher fühlen.
Wir sind geboren, um die Herrlichkeit Gottes
zu offenbaren, die in uns ist.
Sie ist nicht nur in einigen von uns,
sie ist in ALLEN!
Und indem wir unser eigenes Licht
scheinen lassen,
geben wir unbewusst anderen Menschen
die Erlaubnis, das gleiche zu tun,
indem wir uns von unserer eigenen Angst befreit haben,
befreit unsere Gegenwart automatisch andere!
Nelson Mandela, Antrittsrede 19
18 Mittwoch Jan 2012
Veröffentlicht in das macht glücklich
Schlagwörter
BEAUTIFUL, Beziehung, Erziehung, Freundschaft, Gedanken, Glück, Hoffnung, Ich und Du, Ideen, Inspiration, Licht, liebe, Mut, Pädagogik, STERNE, Tagebuch, Trauer, Zweifel
08 Sonntag Jan 2012
Veröffentlicht in Befindlichkeiten, Kann Spuren von Sternen enthalten
Manchmal gehen mir soviele Dinge durch den Kopf, die ich aufschreiben MUSS. Da ich ja eine gewisse Öffentlichkeit mögen MUSS, sonst würde ich ja keinen Blog führen, geschweige denn den Hauptjob machen, den ich gelernt habe…werde ich nun in loser Folge und nur, wenn es für mich passend erscheint, die Tradition der Kolummnen von FIDIS WELT wieder aufleben lassen. Heute blätterte ich in meinem alten Tagebuch und fand einen Eintrag von 2010. Den will ich Euch nicht vorenthalten, und erfolgt in einem neuen Blogbeitrag. Ich erschrecke mich manchmal selbst in Stunden des Zweifels und der Angst und Ängste, dass ich doch in der Lage bin, mutig zu sein, zumindest im Schreiben. Ein frohes neues Jahr nochmal allen! Obwohl ja gestern jemand meinte, das Jahr wäre schon alt. Ich finde aber, am 8.Januar ist es noch ein frisches, unverbrauchtes Jahr. Alles Liebe, Fidi***
30 Samstag Okt 2010
Veröffentlicht in Uncategorized
Schlagwörter
. Nostalgie, BEAUTIFUL, Hoffnung, Memento Mori, Mut, Sleeping Beauties, Spooky, The Others, Tod, Totenbilder, Trauer, Viktorianische Totenbilder, Vintage
Ich habe kurz überlegt, ob ich meine sehr stark vorhandene Lust am Morbiden, genauer gesagt, am Tod, mit Euch teilen soll.
Dieses Thema ist immer noch tabuisiert, aber ich liebe Friedhöfe, hatte besondere Erlebnisse in Hamburg-Olsdorf ( ein grauer Oktobertag, die Blätter fielen, es war menschenleer dort, dann “guck mal, Frieda, eine Bushaltestelle”, “guck mal Kristin, ein BUS!!!!”), oder auch mit dem Pere Lachaise in Paris (dort liegen unter anderem Jim Morrison, OSCAR Wilde, die Piaf , das unsterbliche Liebespaar Heloise und Abelard).
Das erste Mal war ich 1990 in Paris mit einem Schulausflug. ich war 15. Nadine wollte unbedingt Jim Morrisons Grabstelle sehen, ein Pilgerort für Kiffer, Musikfans und auch Grufties oder Gothics.
EXCUSE-MOI OU EST LE TOMB DE JIM MORRISON ?
Ist der einzige französische Satz, den ich neben JE SUIS TRES JOLIE JE SAIS, noch so niederschreiben kann. Wir fanden es und sahen die Büste. In diesem Jahr startete auch das BIOPIC mit VAL KILMER.
Zu Jim Morrissons TODESTAG, auch so OKTOBER, NOVEMBER herum, wurde das große alte Friedhofstor durchbrochen von einem Trecker, die “Jünger” feierten eine Party. Die Büste wurde geklaut.
Durch eine Freundin kam ich 1997 zum zweiten Mal auf diesen Friedhof. Wir huldigten als brave Anglistikstudentinnen mal wieder OSCAR WILDE und waren froh, dass die weissen Lilien jemand anderes niedergelegt hatte. Wir wären noch mehr als pleite ob dieser Investition gewesen. Modiglianis Grab sah ich auch.
Nach einem Kaffee in St. Germain-des-Pres zu Ehren von anderen Toten ( Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre, an dieser Stelle ein Dank an Hendrik, der mir schon mit 17 durch das Geschenk von “Das Spiel ist aus” den Existenzialismus nahebrachte), wurde es Zeit, auch dem Kapitän der DOORS mal wieder einen Besuch abzustatten. Aber was war los? Überall Polizei, nur ein paar Leute, die umliegenden Gräber nicht mehr mit Graffiti dekoriert und es fehlte die Büste! Ja, sagte Genie, die ist doch damals gestohlen worden. Seitdem wird das Grab bewacht. Achja, war ja schon ewig her.
Im Anschluss wurde Genie sehr geheimnisvoll und sagte, wir sollten einen Freund von ihr besuchen, der in der Nähe wohnte. Ok, sagte ich und wir liefen los, irgendwo hin in Paris. Klingelten, ein verschlafener Franzose öffnete, Genie redete schnell und hastig, der Typ verschwand in seiner WG-Wohnung und wir hinterher. Er ging zu seinem Schrank und holte einen Motorradhelm raus. Dahinter war noch etwas wie ein Motoradhelm. Hm, dachte ich, ich hab Schiss, ich fahr kein Motorrad mit einem verpennten Typen in Paris. Ihr ahnt es schon, es war die Büste. Der Typ war stolz, ich erst befremdet, dann fand ich es cool.
Alles hat angefangen mit meiner Religionslehrerin, die uns die Verfilmung von Evelin Waughs “Tod in Hollywood” in der 10. Klasse präsentierte. Es setzte sich fort mit Harold & Maude und dann allmählich mit SIX FEET UNDER. Die passende Ausstellung zum Tod in den Kulturen habe ich verpasst. Aber mittlerweile englische, italienische und amerikanische Friedhöfe besucht.
DANN KAM der Film THE OTHERS mit Nicole Kidman. WAHNSINN! GRUSEL vom Feinsten! Und eines lies mich nicht mehr los, die Bilder von Toten, die inszeniert wirkten, als würden sie noch leben. Eine Schlüsselstelle im Film. In Deutschland war dieser Brauch unüblich, aber in den USA normal, denn für viele Familien war es die einzige Möglichkeit, noch ein Bild von den Angehörigen (meist das Einzige, weil Photographie damals ein LUXUS war) zu bekommen. Diese Bilder sind heute noch zu erwerben auf ebay oder etsy und es gibt viele Webseiten zu diesem THEMA. Nur faszinierend.
SLEEPING BEAUTIES (der englische Ausdruck für DORNRÖSCHEN) werden tote Kinder genannt, die oft wie Engel in Szene für die Fotos gesetzt wurden. Stanley Burns hat 2 Bücher veröffentlicht mit Fotos, diese Bücher sind aber sehr teuer. Die Burns-Collection ist die größte private Sammlung für Fotos in den USA. ich habe hier noch ein paar Texte, die ich Euch nicht vorenthalten will: Hier ist der Wikipedialink mit Fotos:
http://en.wikipedia.org/wiki/Post-mortem_photography
Hier der Beitrag von Mental floss`BLOG:
THE CREEPIEST PHOTOS EVER TAKEN:
http://www.mentalfloss.com/blogs/archives/14682
PART 2:
http://www.mentalfloss.com/blogs/archives/32946
Dazu noch dies:THE CREEPY ASPECTS of VICTORIAN LIFE
http://listverse.com/2009/08/29/top-10-creepy-aspects-of-victorian-life/
und hier ein langer, leicht wissenschaftlicher Bericht:
http://vv.arts.ucla.edu/terminals/meinwald/meinwald1.html
der das Phenomen sehr sehr gut beschreibt.
Ich habe darauf verzichtet, ein Totenbild hier zu zeigen, aber auf den verlinkten Seiten findet Ihr sie. Happy Halloween wünsche ich allen. Und immer daran denken, es ist aus der ERINNERUNGSKULTUR geboren worden. Über Kommentare würde ich mich freuen.
Um es zu brechen: KRAKE PAUL ist auch verstorben.